Die traditionelle Casino Night des FCA soll eine Gelegenheit sein, den Unterstützern etwas zurückzugeben. Diese treffen dann nämlich auf Spieler und Trainerteam und gemeinsam wird in lockerer Atmosphäre miteinander „gezockt“. Zum ersten Mal mit dabei, war Mittelfeldspieler Robin Fellhauer. Am Rande der Veranstaltung in der Länderspielpause konnte ich ihn sprechen.
Hast du so ein Event in dieser Größenordnung in deiner Karriere schon einmal erlebt?
Fellhauer: Nein, in dieser Form noch nicht. Ich war in meiner Karriere ja auch noch nicht bei so vielen Vereinen. In Elversberg gab es zwar ähnliche Veranstaltungen, aber sicher nicht in dieser Dimension. Das ist schon wirklich super und ein sehr schöner Abend.
Bist du generell ein Zocker oder machst du in deiner Freizeit lieber etwas ganz anderes?
Fellhauer: Eigentlich nicht. Privat spiele ich vielleicht mal PlayStation oder gehe mit Freunden Billard spielen oder zum Bowling.


Du warst ja 2014 bis 2019 in Freiburg. Wenn man die Städte vergleicht: Freiburg und Augsburg haben beide diese gemütliche, überschaubare Atmosphäre. Wie fühlst du dich ganz persönlich hier in Augsburg?
Fellhauer: Beide Städte sind richtig schön und haben diese tolle Altstadt-Atmosphäre. In Freiburg fließen die „Bächle“ durch die Stadt, auch in Augsburg findet man in der Altstadt viele Kanäle. Man kann hier gut Kaffee trinken oder essen gehen. Ich bin wirklich gerne in der Stadt, obwohl ich eigentlich sonst gar nicht so der Typ bin, der ständig rausgeht. Ich fühle mich hier extrem wohl.
Natürlich ging es beim Gespräch auch um Sportliches. Oft wird von diesem speziellen Mindset gesprochen: den Fokus nur auf das nächste Spiel zu richten und nicht auf die Tabelle zu schauen. Wie schaffst du es persönlich, diese Einstellung hochzuhalten und dich nach Rückschlägen, wie zum Beispiel dem Spiel gegen Stuttgart, wieder zu fokussieren?
Fellhauer: Ganz einfach über das Training. Für mich ist jede Einheit wichtig, und ich mag es gar nicht, wenn ich mal ein Training ausfallen lassen muss – auch wenn der Körper manchmal eine Pause benötigt. Wenn du in jedem Training an dein Limit gehst, fällt es dir im Spiel leichter. Dort ist man sowieso noch einmal motivierter und „angezündeter“, weil es um richtig etwas geht. Das hilft mir, immer wieder ans Maximum zu gehen.
In der Pressekonferenz vor dem Stuttgart-Spiel wurde ein Phänomen angesprochen, das in Augsburg immer wieder auftaucht: Dass die Leistung zum Ende der Saison abfällt, wenn man vermeintlich „safe“ ist. Warum ist das dieses Mal anders?
Fellhauer: Warum das in den vergangenen Jahren so war, weiß ich ehrlich gesagt nicht, da ich in dieser Zeit noch nicht beim FC Augsburg war. In der Mannschaft haben wir auch nicht darüber gesprochen. Unser Ziel ist es einfach, bis zum Ende der Saison so viele Punkte wie möglich zu holen. Wir haben uns in der Kabine klar gesagt, dass wir von Spiel zu Spiel denken müssen. Wenn uns das gelingt, werden wir hoffentlich erfolgreich sein.
